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Kunstlinsen

Besprechung KunstlinsenZwei bis vier Wochen nach der Operation kann man feststellen, ob der Patient zur Optimierung seiner Sehleistung eine Brille tragen sollte. Dies kann auch der Fall sein, wenn der Patient vor der Operation keine Brille getragen hat, da durch die eingepflanzte Kunstlinse die Brechkraft des Auges verändert wird.
Je nachdem, welche Art des Linsenimplantates bei der OP verwendet wird, hat dies Einfluss auf die Sehschärfe.

In der Regel kommt eine sogenannte Monofokallinse zum Einsatz. Dabei wird die Sehschärfe nur für eine Entfernung korrigiert („mono“) korrigiert. Sinnvoll ist hier die Korrektur der Fernfehlsichtigkeit. Der Patient benötigt nach der Behandlung infolgedessen lediglich noch eine Lesebrille (wenn diese vor der OP bereits erforderlich war).

MonofokallinseMit einer sogenannten Multifokallinse werden Sehfehler für mehrere Entfernungen korrigiert („multi“). Damit ist es möglich, ganz auf Brille oder Kontaktlinse verzichten zu können.

Multifokallinsen bedürfen jedoch einer äußerst präzisen Voruntersuchung. Nicht jeder Patient ist für eine solche Linse geeignet bzw. kommt mit ihr zurecht. Ist dies jedoch der Fall, kann der Patient sowohl in der Ferne als auch in der Nähe scharf sehen.

Wir besprechen vor der Behandlung selbstverständlich ausführlich mit Ihnen, welche Art der Linse für Sie sinnvoll ist.

Neben der Kurz- und Weitsichtigkeit wird sehr häufig eine Hornhautverkrümmung festgestellt. Diese ist ebenso für Sehprobleme verantwortlich und kann mit einem Linsenimplantat korrigiert werden. Dies erfolgt mit sogenannten torischen Linsen bei Hornhautverkrümmungen im mittleren und hohen Bereich.


Wie die Multifokallinse, so wird auch die torische Linse genau nach den gemessenen Werten und nach der Beschaffung der Hornhaut individuell angefertigt.


Weitere Informationen hierzu finden Sie auch auf der Website: www.brille-im-auge.de oder www.acrysof-restor.de.