Impressum Sitemap

Intravitreale Injektionen – IVOM

Augenarzt Dr. Koletzko und PatientinMan unterscheidet bei der altersbedingten  Makuladegeneration (AMD) die trockene Form (oftmals nur langsam fortschreitend) und die wesentlich aggressivere feuchte Form.
Unerkannt und unbehandelt wirkt sich die feuchte Form für den Patienten besonders negativ aus, denn sie geht mit einer starken Einschränkung der Sehkraft einher.

Früherkennung ist daher der beste Weg, um möglichen Veränderungen an der Netzhaut schnellstmöglich zu begegnen. Dazu ist neben der augenärztlichen Untersuchung auch die Selbstkontrolle durch den Patienten wichtig! Testen Sie Ihre Augen

Da Früherkennung so wichtig ist, werden bei uns die heute unverzichtbaren OCT-Schichtaufnahmen der betroffenen Netzhautstellen ebenso wie eine eventuell notwendige Angiografieuntersuchung (Fluoreszenz- und ICG-Angiografie) nicht mit einer herkömmlichen Kamera, sondern mit einem schonenden und hochauflösenden Laser-Scanner-Gerät (Spectralis) durchgeführt.

Dieses Gerät kann auch beide Untersuchungen schonend für den Patienten gleichzeitig durchführen und garantiert im Falle einer Therapie, bei den für den Behandlungserfolg so wichtigen Nachkontrollen, dass an exakt den selben Punkten wieder die Schichtaufnahmen erfolgen.

Durch eine IVOM, der Intravitrealen Medikamenteneingabe, kann der Verlauf der Erkrankung, deren Symptome häufig Verzerrtsehen und Sehen von schwarzen Flecken sind, oftmals aufgehalten werden.

Bei einer IVOM wird das Medikament, die sogenannten VEGF-Hemmer, direkt in den Glaskörper (corpus vitreum) injiziert und bildet dort ein Depot. Dieses Depot wirkt über mehrere Wochen und bewirkt eine Rückbildung der erkrankten Gefäße sowie einen Rückgang der Netzhautschwellung. Dadurch ist eine Stabilisierung oder sogar Verbesserung der Sehschärfe möglich.

Wir verwenden dabei folgende Medikament: Avastin™, Lucentis™, Macugen™ und Ozurdex™.