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Netzhaut- und Glaskörper Chrirugie

Augenarzt Dr. KochDie Netzhaut des Auges besteht aus Lichtsinneszellen und Nervenfasern und bildet die innere Schicht des Augapfels.
Der Glaskörper füllt das Innere des Auges aus. Im gesunden Zustand handelt es sich dabei um eine klare Füllmasse. Netzhaut und Glaskörper stehen in enger Wechselbeziehung. Bei Erkrankungen der Netzhaut ist auch häufig der Glaskörper betroffen und umgekehrt.

Glaskörper-Chirurgie:

Unter bestimmten Voraussetzungen ist es notwendig, den Glaskörper des Auges zu entfernen. Dies ist der Fall, …

  • wenn der Glaskörper für die Entstehung von Netzhautlöchern bzw. einer Netzhautablösung verantwortlich ist.
  • wenn es zu einer Einblutung in den Glaskörper kommt und dieses Blut nicht von selbst abfließen kann.
  • wenn sich z. B. nach einem Unfall Fremdkörper im Glaskörper befinden oder eine Entzündung vorliegt.

Im ersten Schritt werden kleine Schnitte gesetzt, durch die die notwendigen Instrumente in das Auge eingeführt werden. Diese feinen Öffnungen verschwinden nach der Operation hinter der Bindehaut und werden vom Patienten nur vorübergehend oder – häufiger – überhaupt nicht wahrgenommen.


Dann wird mit Hilfe der feinen Instrumente der Glaskörper abgesaugt und die Netzhaut z. B. mit dem Laser behandelt. Zum Schutz des Auges werden während der Behandlung spezielle Flüssigkeiten, Gase und Medikamente in das Auge eingebracht.


Unsere Operateure beobachten den Vorgang während der ganzen Operation über das Mikroskop.

Für uns stehen die Sicherheit und das Wohlbefinden unserer Patienten im Vordergrund.

Deshalb operieren wir mit der minimal-invasiven Vitrektomie (chirurgische Entfernung des Glaskörpers). Durch die Verwendung eines Instrumentariums von lediglich 25 g (0,5 mm) und den Einsatz von Mikrokanülen für die Instrumentenzugänge sind die Schnitte in Binde- und Lederhaut so klein, dass üblicherweise ein Wundverschluss mit Nähten nicht erforderlich ist.